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EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress
AliExpress-Pakete in einer Alibaba-Lagerhalle
Foto: Monasse T / Andia.fr / Andia / IMAGO

Die EU hat wegen des Verkaufs illegaler Produkte eine Millionenstrafe gegen den chinesischen Onlinemarktplatz AliExpress verhängt. Der Onlineriese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden. Das teilte die Europäische Kommission mit.

Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat demnach nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Onlineplattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission teilweise davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung.

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AliExpress wird auch vorgeworfen, nicht mpfohlen oder beworben, bevor A genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleure haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar eliExpress sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkuliere.

AliExpress zeigte sich mit der Entscheidung nicht zufrieden: »Wir sind mit der heutigen Entscheidung und der unverhältnismäßigen Geldbuße nicht einverstanden.« Diese spiegele die erheblichen, proaktiven Verbesserungen, die man vorgenommen habe, nicht angemessen wider. »Wir prüfen die Entscheidung sorgfältig und erwägen alle verfügbaren Optionen«, fügte AliExpress hinzu.